side B - schau dir das an (5​:​35) / du du wir wir (3​:​08) / i'm the machine (5​:​17) / entrinne der zeit (8​:​55)

from by Das Behälter

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lyrics

[…] ihr seid noch nicht in sicht, ihr seid noch einsicht, ihr seid noch in sich(t) […] Und dann: Zinnoberrot am Horizont legt sich eine Taube auf das Schiff, auf dem ich niemals davon komm'. I wanna get outta here. Wo ist der Postbote? Wo ist die Post? Wo ist die Geschichte? Der Mich-Mitnehmende hat einen krankenSchein, keine Zeit und all die, die Hygiene wollen sollen sich selbst wegputzen. Keine Gedanken, keine Zeit, keine Diziplin, bitte sehr. Legen sie sich auf die Liege des Gegenteils. Ich sehe alles. Übersicht. Erkennbare Striche. Verdopplikate. DOUBLIKATE Dichtung Wiederholung Tautologie Dasselbe Nochmalgesagte Das ist wirklich nur eine Überlegung aber seltsamerweise doch wahr Schau dir das an (4x) Schau dir das Geld an, schau dir die Welt an. Es ist vollkommen klar. Schau dir das Geld an, schau dir die Welt an. ——— es ist schon seit längerer zeit
bekannt, dass das ende aller dinge / längst bekannt ist / also anwesend / und diese abwesenheit / ich meine diese anwesenheit / dieser abwesenheit / lässt die voraussetzung vergessen / das heißt- / die leiter wegwerfen / auf der du klettertest / die gedanken vergessen / die dir das geheimnis verrieten /
weil das geheimnis / keinen kredit mehr bekommt / keine halbwertszeit mehr hat / keinen schock, keine diskreditierung / mehr nötig hat /./ ein bekenntnis zur welt / ist dabei ebenso unnötig / wie eins für sie / doch was soll all dies unnötige / wenn sich nicht dieses auch / in sich selbst / aufhebt ——— einigermaßen / ICH / mehr duDU / wir WIR / seinSEIN — ihr, wissen wer: Die Notwendigkeit! Allgemeine Verweigerung! Kybernetische Sicht der Welt? Die Wüste ?!? Ist überall ?!? Der Anspruch ?!? Hoch gesteckt ?!? Und vielleicht: „Dieser Satz ist falsch!“ „Der letzte Satz ist falsch!“ „Dieser Satz ist. Falsch!“ „Der Satz davor (der Satz vor dem, den ich gesagt hab) der ist falsch.“ „Dieser Satz ist falsch. Der letzte Satz war falsch.“ „Der nächste Satz ist falsch.“ „Der Satz davor war richtig. Der nächste Satz... ja, sie wissen schon! Ich mein das ist doch alles ein einfaches Spiel: In sich selbst sich selbst zu verschränken. Es gibt doch keine andere Wahl, als immer wieder dasselbe zu tun, wenn man sich schon im Denken aufhält und den Kopf ohne Körper denkt, dann ist man denkbereit für das, was man obskurer-weise Metaphysik getauft hatte. Aber warum darüber denken, weil es doch nicht sichtbar ist, aber trotzdem doch die Möglichkeit enthält das zu verflüssigen, was der Andere schon längst als festgestellt festgelegt hat, obwohl es gleich doch besser wäre nicht daran zu glauben, was man nicht gewiss.ermaßen (erfunden hat) — ICH GEBÄRE MICH AUS DEM EI, AUS DEM SELBST-GESCHÄLTEN EI – AUS DEM, WAS ICH SELBST AUS MIR GESCHÄLT HAB — ja immer noch besser: „die bürgerliche Kleinfamilie ist der Ursprung aller Gewalt“, warum auch nicht. Tja. Warum reden wir eigentlich darüber? Wir haben doch keine Zeit für derlei Äußerlichkeiten. Es gibt doch immer noch einen Rückzug in den Blödsinn. Wer ist da, um das zu verwirklichen? Wirklichkeit ist doch genauso grausam. Als wär das die Verwirklichung von dem, was man vorher gedacht hätte. Das ist doch grausam. Da könnte man sich sich doch selbst gegenüberstellen, als wäre das Bett das Einzige, in dem man nicht in Ruhe brennen möchte. Dabei ist doch das Bett der Ort, in dem man in Ruhe brennen könnte. Wenn die Decken schon angezündet wären. Die Matratze aus Kot oder wer weiß schon? Wenn ich noch einen Blutstropfen aus meinem Zimmer in der Badewanne versenkte. Ich mich da hineinlegen könnte und es diffundiert – so. Die Drogen. Danke dir. […] Zurück kommen wir alle mit dem selben Rutsch. Rutschrutschrutsch! Ausderausder Düsterkeit in diese engenengen Zimmer mit den Spiegeln und den Farben ~ Da ist Platz für Alle ~ Ist ja wirklich ein endloser Raum […] Mit irgendwas hat es immer was zu tun — Irgendwas hat`s mit Irgendwas doch immer zu tun […] Ich stehe am Strand, wie schon gesagt: „In allen Vergangenheiten habe ich dasselbe gemacht.“ Und wenn sich die Worte in sich selbst spiegeln, dann kommt der Igel aus dem Dach und sagt: „Ich stehe wach.“ — Bewusstsein vorzutäuschen ist genauso albern, wie sich vorzutäuschen man wäre bewusster, als den meisten bewusst ist. — Bitte doch. — All diese Spielchen: Zeit genug haben wir doch gehabt. „Und wenn es immer noch nicht besser wird, dann lege ich mich halt auf den Boden und schlaf bis ½ 8. Es gibt soviel, was man nicht wissen will. Es gibt soviel, was man mit Gefühl macht. Und nichts davon ist wirklich irgendwie negativ. Sondern immer irgendwie ½ 8. […] Auf den Punkt! (Wenn die Zeiger noch drehen.) / Möchtest du die Kalenderrückstellung sehen? / Möchtest du sehen, wie die Zeiger springen? Ich bin die Maschine / I'm the machine. […] Geschenke sind Probleme: Geschenke – Tausch – Unmöglichkeiten – Reste – Tausch – Die Lücke – Verengung ____ Töchter des Zorns. Es ist eine Scheiße. Wir sind alle total optimal ausgereift. Wir sind alle total optimal ausgereift. Wir sind alle total optimal ausgereift. Wir sind alle total optimal ausgereift. Den Kampf gegen mich selbst habe ich längst gewonnen: Tot, abgefischt, hinweg geschwommen. Der Vernunft hab' ich Grüße geschickt, denn ich kenn' sie. Das Unendliche kenn' ich, genau wie das Endliche. „Und es soll so sein, wie es ist,“ sagt ihr mir. Wer ist ihr? „Wir.“ Sagt ihr mir. Ihr behauptet es wäre leicht. Es wär' ein Spiel mit gleichen Seiten. Freiwillig, ohne Gewalt, total symmetrisch. Alle sind total symmetrisch. Alle sind total symmetrisch. Es ist total toll. Ich hab' alle Chancen, ich hab alle Chancen. Es gibt kein Außen, es gibt kein Innen. Wir sind alle gleich. Metaphysik: „Ihr seid Künstler*innen-Subjekte. ~ An den Gipfeln der Macht spielt man Schach-Anarchie. Einfach. Mit den Figuren. Vergiftete Figuren. Sieh sie fallen in ein Netz voller Gewalt. Aber wen stört's? Wer verhört sich, gegenseitig? / Dein Duplikat folgt dir beizeiten / durch die nächtlichen Straßen / Wer überwacht hier wen? / Wo liegt das Problem? / Wer ist verhaftet, haftet noch an alten Vorstellungen? / Wer kocht in seinem Zimmer einen Garten, den er ganz allein bestellt? / Wer erklärt sich solidarisch mit der Welt? / Kein Zeit für solche Späße. / Vor Lust und Krankheit. / Denn irgendwo hinter all dem Ton droht Methode / Kunst, von Wegen / Es ist ein Plan, so ausgehegt / Es ist irgendwie doch eine Verwirklichung / Doch, wenn man das tut, wird man dumm / Stumm: Die Anderen; Pech gehabt / Keine Zeit für Euch / Tja, ihr müsst warten, es gibt nichts anderes als, eine Lösung auf Zeit / die Obrigkeit stirbt / wenn die Zeit vergeht, ist die Obrigkeit tot / und wer lang genug wartet, braucht nicht einmal zu töten / nein, denn die Zeit erledigt den Rest / Jetzt heißt's warten. / Wo sind die Drogen? Gib mir Sauf, gib mir Zeug, gib mir Straße, gib mir Sinnlosigkeit, werf' mich weg. / Lass mich Zeit gewinnen, denn ändern kann ich nur ohne Sinn. / Wenn ich mich aktiv beteilige, so sagt das Eine, wär' ich das Andere. / Vertrau beileibe / doch irgendetwas anderem außer Reimen / Denn: Wer meint, der weint! Wer meint, der weint! Wer meint, der weint! Wer meint, der weint! Allein! Allein! Allein! Allein! Allein! / Warum soll ich dieses Risiko eingehen? / Ich stehe doch ziemlich sicher. / Warum soll ich mein Gefängnis sehen? / Ich kann es ja besitzen. / Mein Knast, mein Habundgut. — Göttliche Sehnsucht im metaphysischen Absurdistan. — Es gibt eine Theorie und die sagt: „Es stimmt nicht.“ — Und 'ne Schizophrenie, die ist nicht so sichtbar. — Ja. — […] Kooperation. Alles ist Eins. Finde den Ton. Entrinne der Zeit. Entrinne der Zeit (2x). Ich entrinne der Zeit (2x). Ich hab mir ein anderes Wahrheitssystem gebastelt / mein Knast ist / unsichtbar geworden / und ich fast tagaus tagein / warte schweigend auf den Einsatz / alles andere wäre ja auch ein Gemeinplatz / schicksalstrunken / ich sammel' mich selbst / in meinem Zimmer die dunklen Kerzen lösche ich / fummele an meinem Blitzlichtgewitter / ich sehe die Wohnung leer stehen / in all diesen Zimmern / nur noch mehr aufgefüllte Decken / strohgefüllte Insekten / falsch gebeutelte, in sich selbst widersprochene Neckereien / das Leckerere schmeckt nicht mehr, obwohl es doch da ist / aufgewertete Zwischenware / Was soll man denn dazu noch sagen? / Qualität? Quantitatives Wachstum? / Absichtsvolle Entwicklung? / Ich dachte, ihr wüsstet Bescheid, habt euch aktualisiert. / Systemisches Denken: / Die Leute, die spazieren gehen, wissen besser Bescheid, als die, die einsam Entscheidungen fällen, / in der Weite ihrer Einsichten über die Natur der Dinge. / XXX Sollte man die Kunst ablegen, als metaphysische Praxis ?!? / Revolte ist ja 'ne tolle Sache, wenn man sie macht, dort wo man sollte und sonst Einheit sucht, dort wo man sich verbündet, gegen den Betrug, Heuchelei — Alles geht vorbei. ~ Wie schon gesagt: „Ich habe jetzt Zeit, denn ich entrinne jeder Gelegenheit. Bin sowas von verschwunden. Ihr könnt mich nicht finden. Ich hab' mich abgebunden. Ballon, Schnitt, Zack, bis zum Himmel, ich flieg hoch, you can't catch me. Keine Phantasie dafür. Es wäre ja auch wirklich (___) Selbstbewusstsein vorzuheucheln. Ich kann doch immer noch über fraktalisierte Fronten labern, oder? Zeit gewinnen.“ Und jetzt könntest du mich stellen, du könntest mich als Heuchler benennen. „Das Maß ich mir an!“ (2x) Ich brauch ein Bücherregal, um dort zu schlafen. ZU SCHLAFEN.

credits

from The World Is All That Is The Case, released March 17, 2015

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Das Behälter NRW, Germany

Das Behälter ist eine Band, die in ihrem Inneren einen Hohlraum aufweist. Wenn die Musik beginnt füllt dieser sich mit der Weisheit von Jahrtausenden, der Liebe der Heiligen und dem anarchistischen, exzessiven Groove der Shizo-Disko.


J X Ende
vocals

Julius Gabriel saxophones

Achim Zepezauer
electronics

Gabor Bodolay
bass

Karl-F. Degenhardt
drums
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